Chronik

Damals vor dem Jahre 1925, gab es in Zürich nur einen Verein, der Flussfahrten und Wasserspiele durchführte. Nämlich den alt eingesessenen Limat-Club Zürich. Als Gründungsverein des Verbandes Schweizerischer Wasserfahrvereine, besass der Limmat-Club eine stattliche Grösse. Leider entstanden damals Unstimmigkeiten in den eigenen Reihen, die vor allem in gesellschaftlichen Bereich ihren Ursprung hatten.

Zu dieser Zeit war es noch üblich, das man von einem Wettfahren heimkommend, mit Trommel Begleitung durch die Bahnhofstrasse zum Bootshaus Schipfe zog, um diesen Anlass zu würdigen. Nach Meinung einiger Aktiven vom LCZ, war die Beteiligung am 1.Eidgenössischen Wettfahren 1925 nicht so rosig ausgefallen, dass sich ein Strassenumzug gerechtfertigt hätte. Diese Weigerung zur Teilnahme brachte den Stein ins Rollen.

Nach endlosen Debatten wurde das damalige Vorstandsmitglied Eri Brunner und die Ehremitglieder Gebrüder Kölla aus dem Limmat Club Zürich ausgeschlossen.
Da jedoch Rudolf Kölla noch ein Wasserfahrer nach altem Schrot und Korn war, liess er sich nicht so rasch unterkriegen. Mehrere Aktive und Passive des LCZ waren von seiner Idee, einen neuen Verein zu gründen, begeistert. Mit grossem Einsatz wurden die Vorbereitungen getroffen und am 21. Oktober 1925 war es so weit, das die Gründungsversammlung im Hotel Krone, Limmatquai in Zürich durchgeführt werden konnte. Soweit heute noch festgestellt werden kann, haben sich daran beteiligt: Rudolf Kölla, Fritz Bertschinger, Eri Brunner, Oskar Rüesch, Oskar Gaugler, Albert Beck, Jakob Mayer, Max Rohner, Edi Burkhard und Otto Läuchli. Als erster Präsident des NCZ wurde der Initiant Rudolf Kölla gewählt.

Seine wahre Künste bewies Jakob Mayer nicht mit Wasserfahren sondern auf seiner Handharmonika des NCZ-Orchesters, das unter der Leitung von Oskar Gaugler geschaffen wurde. Überhaupt lag zu dieser Zeit das Hauptinteressen des NCZ auf der gesellschaftlichen, vergnüglichen Seite. Zweck und Ziel des Vereins werden in den Statuten vom 21.Oktober 1925 wie folgt beschrieben: "Der Club bezweckt die Förderung nautischer Spiele und Flussfahrten sowie musikalische Darbietungen unter sich und in Gesellschaften. Die Aktivmannschaft hat wöchentlich eine Fahrübung, das Orchester eine Musikprobe zu absolvieren." Der Mitgliederbeitrag betrug monatlich eine Franken. Zudem musste jedes neu aufgenommene Mitglied à Fond perdu einen einmaligen Beitrag von Fr. 30.- berappen. Ein enormer Betrag für die damalige Zeit.

Schon bald nach seiner Gründung konnte dank dem Vereinsorchester ein grosser Mitgliederzuwachs verzeichnet werden. An einer ersten Abendunterhaltung, die im damalige Restaurant Plattengarten durchgeführt wurde, beteiligten sich eine grosse Anzahl Freunde und Gönner des neu gegründeten Clubs. Die Sympathien, die der neue Wassersportverein genoss, gestatteten dem Kassier, nach der Abendunterhaltung einen Ertrag von Fr. 1200.- auszuweisen. Dieses unerhörte Resultat ermöglichte dem NCZ beim Bootsbauer Helbling in Schmerikon eine 18-Meter-Langweidling zu bestellen, der im Frühjahr 1926 geliefert und auf den Namen "Delphin" getauft wurde. Schon vorher jedoch wurde beim Zeughaus Brugg vier ausrangierte Weidlinge erstanden. Mit grossem Eifer wurden die lecken Schiffe repariert. Diese Arbeit nahm man gern auf sich, kostete doch damals ein Weidling ganze zehn Franken.

Nebst Seefahrten wurde 1926 auch weiterhin Geselligkeit gepflegt. An einem feuchtfröhlichen Abend, beim Vereinswirt im Restaurant "zum kleinen Türken" stand der Präsident Rudolf Kölla auf und meinte mit dröhnender Stimme: "Nun ist die Zeit gekommen Kameraden, wir brauchen eine Vereinsfahne." Diese Worte wurden nicht nur mit Applaus verdankt. Spontan wurde von den Anwesenden ein Betrag von 500 Franken zusammengebracht. Wie die linke Aufnahme beweist, konnte an einem sonnigen Tag die neu Fahne, geschaffen von der Fahnenstickerin Frau Lutz, Gattin eines Passivmitgliedes, in der Öffentlichkeit eingeweiht werden.

Der Langweidling "Delphin" hatte bereits seine Seetüchtigkeit bewiesen. Die erste grosse Fahrt von Zürich nach Stilli unter der Fahrleitung von Rudolf Kölla, wurde am 29. August 1926 durchgeführt.

Geselligkeit war weiter Trumpf. Auch die Schätze, Bräute und Ehefrauen halfen mit, die Popularität des Vereins zu heben. Wie unbeschwert es damals zuging verdeutlicht die nachfolgenden Bilder eines Fasnachtsumzuges, bei welchem sich der NCZ, mit Anhang, in selbst genähten Kostümen zeigt. Thema der Gruppe: Empfang des Negerfürsten Habikuki durch die Schweizerische Gebirgsmarine.

Die erste Stillifahrt hatte einen solchen Erfolg, dass man beschloss, Flussfahrten weiter zu fördern. Am 22. Mai 1927 wurde zur zweiten Stillifahrt gestartet.

Der unerwartet grosse Erfolg, den der NCZ nach so kurzer Zeit seines Bestehens für sich buchen konnte, bewog den Präsidenten Rudolf Kölla den Aktiven eine Fahrt von Zürich nach Strassburg vorzuschlagen. Freudig wurde angenommen und mit Begeisterung arbeitete man an diesem Projekt. Am 14. Juli 1927, morgens um vier Uhr erfolgte der Start mit Kanonendonner beim ehemaligen Papiersitz unterhalb der Bahnhofsbrücke.

15 Aktive, 5 Passive und 2 Gäste belegten das Schiff. Unter der umsichtigen Leitung der Steuerleute Rudolf Kölla und Sepp Schnetzler, wurde in zwei Ablösungen zu je acht Mann gerudert. Der zweite Steuermann Sepp Schnetzler war übrigens ein Gründungsmitglied der heutigen Seepolizei.

Der erste Tag führte nach Basel und am zweiten ging's nach Strassbourg, wo der NCZ vom dortigen Schweizerkonsul und dem Club Nautique de Strassbourg empfangen wurde. Der dritte Tag in Strassburg gehörte der Gemütlichkeit und Freude über Wohlgelungene Reise.

Die Kosten der Fahrt, inklusive Übernachtung und Verpflegung betrug 80 Franken pro Mann. Im Verlauf des Jahres 1928 äusserten die Aktiven den Wunsch, auch an den Wettkämpfen teilzunehmen. An der Generalversammlung vom 26. Januar 1929 wurde deshalb beschlossen, dem Verband Schweizerischer Wasserfahrvereine beizutreten. Das Verhältnis zwischen dem Limmat-Club Zürich und dem NCZ war zu jener Zeit noch nicht gerade freundlich, so das dieser gegen unsere Aufnahme Einspruch erhob. Verständlicherweise kam es zu Diskussionen, welche damit endeten, dass auf einen Verbandseintritt verzichtet wurde.

Noch im selben Jahr konnte das 100. Mitglied im NCZ aufgenommen werden. Das Vereinsvermögen bezifferte sich am 31. Dezember 1929 auf die enorme Summe von Fr. 7'683.56, was das blühende Vereinsleben widerspiegelte. Am 1. November 1929 wurden auch neue Statuten in Kraft gesetzt, bei welchen der Zweck des Clubs wie folgt umschrieben war: "Der Club bezweckt seinen Mitglieder das fahren auf fliessendem Wasser zu erlernen, die Ausführung von Talfahrten und nautischen Spielen. Die Mitglieder sollen durch stets systematisches Üben zu tüchtigen, gewandten Wasserfahrern geschult werden, um in Unglücksfällen und Wassernot hilfreiche Dienste leisten zu können. Durch diese Übungen wird des Ferneren bezweckt, die Kraft, den Mut und die Ausdauer der Mitglieder zu fördern, das gesellschaftliche Leben des Clubs zu heben und die Pflege guter, echter Kameradschaft als erstes Gebot an die Mitglieder zu pflanzen."

Im Jahre 1930 wurde die Fernfahrt Zürich-Weesen-Zürich durchgeführt. Endlich ging im Frühling auch ein alter Wunsch der Nautiker in Erfüllung. Ein geeigneter Bootsschopf wurde gefunden und am 23. April 1930 erfolgte die Einweihung des Depot-Drahtschmidli. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand wissen, dass nun für die nächsten 22 Jahre eine Unterkunft gefunden war. Im Sommer 1930 folgten Fahrten von Neuhausen nach Eglisau und von Meiringen nach Brugg.

Die Schiffstransporte und Fahrten zum Standort gehörten sicher auch zu den Höhepunkten. In den kommenden Jahren weitere Fahrten, insbesondre See- und Stillifahrten statt. Doch was die Aktivität in der Öffentlichkeit betraf wurde es langsam ruhig um den NCZ. Mag es damit zu erklären sein, dass die Orchestertätigkeit durch Abwanderung der Mitglieder fast aufgegeben worden war oder damit, das der Präsident Rudolf Kölla, der es immer verstanden hatte, die Kameraden mitzureissen, amtsmüde geworden war und damit noch andere den Kopf ein wenig hängen liessen.

Die goldenen zwanziger Jahren waren vorbei, die Krise und somit der Pleitegeier beherrschten das Feld un der absolute Tiefpunkt wurde im Jahre 1934 erreicht. Angesichts der geschrumpften Aktivzahl kam von einigen Mitglieder der Vorschlag, mit dem Limmat-Club Zürich zu fusionieren oder aber die Liquidation des Clubs anzustreben. Diese Ansichten stiessen aber bei den Gründern auf grösste Opposition. Nach einer saftigen Moralpredigt des neuen Präsidenten Oskar Gaugler, rafften sich die Mitglieder nochmals auf und dann führte der Weg wieder nach oben. Es wurden weitere Fahrten nach Stilli und Weesen unternommen, die wieder vollen Erfolg hatten. Im Jahre 1937 hatten sich die Beziehungen mit dem Limmat-Club Zürich soweit normalisiert, dass wieder ein Beitrittsgesuch an den VSWV gestellt werden konnte. Die Aufnahme in den Verband schweizerischer Wasserfahrvereine erfolgte am 9. August 1937.

Längst war der NCZ nicht mehr der finanzkräftige Verein früherer Jahre. Viele Mitglieder steckten als Folge der wirtschaftlichen Situation in finanziellen Schwierigkeiten, etliche waren nicht mehr in der Lage, die Beiträge zu entrichten. Besonders eifrigen Aktiven, die es verdienten, wurde seitens der übrigen Mitglieder unter die Arme gegriffen, doch kam man nicht umhin, Austritte zu akzeptieren.

Am 4. Eidgenössischen Wettfahren von 1939, welches der Limmat-Club Zürich organisierte, war der NCZ zum ersten Mal an einem Verbandsanlass vertreten. Sechs Sektionen wurden delegiert, deren fünf waren startberechtigt.

Noch in den Kriegsjahren, 1940, verstarb der Haupinitiant und Gründer Rudolf Kölla, was in den Reihen des NCZ grosse Trauer auslöste. In diesen Zeiten umfasste das Tätigkeitsprogramm vor allem Schlagruderfahren auf dem See, Wasserfeste und natürlich Stillifahten. Durch den Verbandsbeitritt mussten auch die Statuten geändert werden. Die Revision erfolgte am 31. Januar 1943, der Zweck des Clubs wurde im wesentlichen mit folgenden Punkten ergänzt: - Dem Eidgenössischen Pontonierkorps im Wasserfahren kundige Rekruten heranzubilden - Die Veranstaltung von Wettfahren und Teilnahme an solchen. Die Ausführung von grösseren und kleineren Flussfahrten im In- und Ausland. Eigentliche Wettkämpfe wurden fast nur in der Hochburg des Wasserfahrens, nämlich in Basel durch geführt. Aus finanziellen Gründen konnte sich der NCZ nicht an diesen beteiligen. Ganz auf den Wettkampfsport wollte man aber auch nicht verzichten und so wurde die bereits bestehenden freundschaftlichen Beziehungen mit dem Wassersportclub Bremgarten vertieft und erstmals 1944 ein Becherwettfahren mit beiden Vereinen veranstaltet. Dieser Wettkampf wird noch heute jedes Frühjahr durchgeführt. Seit einigen Jahren beteiligen sich daran auch der Limmat-Club Zürich, der Wasserfahrverein Schlieren sowie seit jüngster Zeit der Wassersportclub Hard. Einige Male wurden nun die Freunde aus Bremgarten beim NCZ empfangen; so 1944 zu einer Pfingstfahrt von Walenstadt nach Zürich und ein Jahr später zu einer Fahrt nach Stilli. Trotz strömendem Regen nahmen damals 26 Personen im "Delphin" platz.

Der Vorstand beschloss 1945 wieder vermehrt Publizität zu betreiben. Es entstand das erste regelmässig Cluborgan "Der Nautiker". Das Vereinsblatt erschien während einiger Jahre, um dann leider mangels eines Redaktors von der Bildfläche zu verschwinden.

An Pfingsten 1946 wurde zum zweiten Mal eine Aarefahrt durchgeführt. Diesmal befuhr der "Delphin" die Strecke von Thun bis Brugg. Anlässlich dieser Fahrt wurden die Freundschaftsbande mit dem Wassersportclub Bern weiter gefestigt. An der Monatsversammlung vom 28. Juni 1946 wurden unsere Bernerfreunde zum Ehrenmitglied des NCZ ernannt.

Der Bootsschopf beim Drahtschmidli war im Hinblick auf das zu erstellende Jugendhaus dem Abbruch geweiht. In langwierigen Verhandlungen mit den Behörden suchte man einen neuen Standort. Im Mai 1950 konnte der damalige Vizepräsident Karl Rinderknecht der Versammlung die erste Offerte für das neue Depot in Zürich-Höngg unterbreiten. Mit dem Bau wurde 1951 begonnen und nach über 2000 Stunden selbstloser, unbezahlter Freizeitarbeit konnte das neue Bootshaus am 27. Juli 1952 mit dem gebührenden Festakt eingeweiht werden. Nun hatte der NCZ endlich auch sein eigenes Heim, in dem Vereinsanlässe mit eigener Restauration abgehalten werden konnten. Dadurch wurden die vielen Wirte nicht mehr so oft besucht und der Stammtisch vernachlässigt. Dies aber stimmte einige Mitglieder nicht gerade froh. Bald lag eine zweite Krise in der Luft. An der Generalversammlung von 1954 demissionierte fast der ganze Vorstand. Und doch gab es wieder Leute die das lecke Schiff nicht sinken lassen wollten.

Alte Kämpfer traten wieder ins Blickfeld, so auch Oskar Rüesch, der 1955 zum dritten Mal als Präsidium übernahm. Leider musste er dieses aus gesundheitlichen Gründen bereits nach einem Jahr abtreten. Die Generalversammlung von 1958 ernannte Oskar Rüesch alsdann zum Ehrenpräsidenten. Im Jahr 1966 verstarb er, dessen Hinschied mit grosser Teilnahme in den Reihen der Nautiker aufgenommen wurde. Oskar Rüesch hatte es immer verstanden, in besonders schweren Zeiten das Vereinschiff auf Kurs zu halten.

Nun kam die Epoche, in welcher der NCZ auch Wettfahren in Bern und Basel besuchen konnte. Die sportlichen Lorbeeren sind nicht erwähnenswert, doch war schon die Teilnahme ein grosser Schritt vorwärts; sicherlich eine Verdienst des damaligen Präsidenten Louis Bühler. Man fasste nun auch den Mut, ein eigenes Wettfahren in die Wege zu leiten. Dazu war das 35jährige Vereinsjubiläum 1960 ein willkommener Anlass. Neun Vereine und 80 Aktivsektionen beteiligten sich an diesem gelungenen Fest. Die Vereinsfahne war auch schon bald 35 Jahre alt und mit dem Motiv des Schifferstechers nicht mehr Zeitgemäss. Ein Neuerwerb wurde geprüft und beschlossen. Verbunden mit einem Interkantonalen Wettfahren wurde die neue Fahne am 20./21. Juli 1963 geweiht. Das sich die Beziehung mit dem Limmat-Club Zürich nun doch freundschaftlichen Charakter angenommen hatten, zeigt sich darin, dass der Limmat-Club spontan die Patenschaft für die neue Vereinsfahne übernommen hat. Im selben Jahr wurden die Statuten nochmals revidiert. Der Stolz der Nautiker der "Delphin" war längst verfallen und seitens der Mitglieder wurde der Wunsch nach einem neuen Langschiff immer grösser, so dass schliesslich die Anschaffung eines 14 Meter langen Weidlings beschlossen wurde. Die Firma Waldmeier in Mumpf konnte 1965 liefern und die Taufe erfolgte wieder auf den Namen "Delphin".

Zwei Jahre später, 1968 musste das Bootshaus renoviert werden. Das Stübli wurde vergrössert und der Dachboden gefestigt. Die Arbeiten dauerten den ganzen Sommer, dann strahlte unser Schopf im neuen Glanz.

Jüngere Mitglieder traten nun in die Reihen des NCZ, die meisten gehören heute noch dazu und helfen freudig mit, das Vereinsleben zu gestalten. Zusammen mit Mitglieder des WFV Rywälle Basel ging der "Delphin" 1970 auf grosse Fahrt von Basel nach Köln. In diesem Jahr erlebte das Cluborgan "Der Nautiker" die Neuerscheinung nach über 20 Jahren. Der Zustrom von jungen Mitglieder in den folgenden Jahren hielt weiter an, so dass im sportlichen Wettbewerb mit unseren Freunden von Nah und Fern bessere Vereinsklassierungen erreicht werden konnten.

Das 1973 organisierte Interkantonale Wettfahren war von grossem sportlichen Erfolg gekrönt. 13 Vereine und 108 Aktivsektion beteiligten sich an diesem sonnigen Wochenende. Der Wunsch vereinseigene Weidlinge zu besitzen wurde immer stärker. Somit wurde ein Komitee gegründet, welches den Auftrag hatte, Finanzierungsmöglichkeiten für dieses Projekt auszuarbeiten. Das Sammeln von Altpapier wurde zur Device Nummer eins für alle Nautiker. Auch viele Spenden
trafen beim Kassier ein. Es zeigte sich bald, das das Komitee unter der Leitung von Walter Steiner stand, beste Arbeit leistete. Er und Jakob Stadler verfolgten mit eiserner Hartnäckigkeit das Ziel, die Summe von Fr. 18'000.- zusammenzubringen. Im September 1974 war es soweit. Die wunderschönen Schiffe, in Kunststoff ausgeführt, waren jedoch schon seit dem Frühjahr im Besitz des NCZ. Die Taufe erfolgte, verbunden mit dem Wettfahren, am 21. September 1974 auf die Namen "Hecht", "Forelle" und "Zander".

Mit grossem Erfolg wurde am 7./8. Juni 1975, anlässlich unseres 50jährigen Jubiläum ein Nationales Wettfahren durchgeführt.

Stadler Jakob / Giger Beat

Müller Ewald / Gerig Ueli

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